Lichtbildervorträge Saison Herbst 2017 - Winter  2018

Veranstalltungsort: Freizeitheim Döhren,

                                Haltestelle Bothmerstraße Linie 1,2 und 8

Vortragsbeginn:     dienstags 19.30 Uhr

Eintrittspreis:          Mitglieder Sektion Hannover frei

                                Gäste 4€ Schüler / Studenten 2€

 

 

Das andere Afghanistan- Bergsteigen im  Wakhan Korridor
von Christof Neetkoven, Bonn
am Dienstag, den 21.11.2017 

 

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Ein Vortrag über eine Bergexpedition in die extrem isolierten Hochtäler des afghanischen Kleinen Pamir. Eine Reise durch ein gastfreundliches Afghanistan, wie es schöner nicht sein kann.

Mit unseren Pferde- und Yak-Karawanen durchqueren wir den gesamten Wakhan von West nach Ost bis in die konstant über 4.000 m gelegene Hochebene des Kleinen Pamir. Hier treffen wir auf die letzten Pamir Kirghisen Afghanistans, ein nomadisches Turkvolk, das seine Jahrhunderte alten Bräuche und Traditionen noch aktiv lebt. Die Route führt am Chaqmaqtin See vorbei um in den Seitentälern der Ak Su Kette des Kleinen Pamir am Fuße der Gletscherzunge das erste Basislager aufzubauen.

Ein Vortrag über faszinierende Landschaften mit unberührter Natur, ursprünglicher Kultur der Wakhi und dem Turkvolk der kirghisischen Pamir Nomaden, unerforschte Täler und unbestiegene Berge. Vor allem aber über ein Afghanistan wie man es in unseren Medien nicht kennt.

Der Jakobsweg – sieben Wege nach Santiago
von Beate Steger, Wiesloch
am Dienstag, den 13.02.2018
 
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Eine ganz persönliche Reisereportage: 35 Tage lang wanderte Beate Steger mit leichtem Gepäck und schwerer Kamera auf dem klassischen Pilgerweg, dem „Camino Francés“. Knapp 800 Kilometer zu Fuß von St. Jean-Pied-de Port in den französischen Pyrenäen bis nach Santiago de Compostela und weiter bis ans „Ende der Welt“, nach Finisterre. Und noch mehr: Neben dem Hauptweg stellt die Referentin sechs weniger bekannte Alternativrouten vor – ein wahrer Wissensschatz für alle, die sich auf ihren eigenen Weg machen möchten.

Sturzbäche, die den eigentlichen Pilgerweg unpassierbar machen, das unvermeidliche Ausweichen auf Landstraßen und qualvolle Stunden auf Asphalt sind ebenso Bestandteil dieser mitreißenden Reisereportage wie beeindruckende Bilder von grandiosen Landschaften und stattlichen Bauwerken, die den Weg säumen. Beate Steger ist mittendrin und schnell haben auch Sie das Gefühl, selbst dabei zu sein – auf allen Höhen und Tiefen dieser besonderen Pilgerreise.

Vom Pilger-Virus infiziert wurde Beate Steger 2001, als sie während ihrer einjährigen Fahrrad-Weltreise ein Stück des Jakobsweges mit dem Rad zurücklegte. Sechs Jahre später kam sie zurück –mit Wanderschuhen und Pilgerstab. Seither reist sie immer wieder zu den schönsten Stellen der Pilgerwege. Daher sind ihre Vorträge stets mit den aktuellsten Informationen für Pilger zu Fuß oder per Rad gespickt. Wer die passionierte Autorin und Filmemacherin live erlebt, wenn sie humorvoll und selbstironisch von ihren persönlichen Begegnungen mit anderen Pilgern und den eigenen Grenzerfahrungen erzählt, wird selbst vom Pilger-Fieber angesteckt.

Die Grande Traversata delle Alpi
Iris Kürschner + Dieter Haas, Grenzach-Wyhlen
am Dienstag, den 13.03.2018
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Zu Fuß durch die „vergessenen“ Alpentäler des Piemont und bis ans Mittelmeer

Die „vergessenen“ Alpentäler des Piemont erleben, eines der größten Entsiedlungsgebiete der Alpen. Fast 1000 Kilometer und 65.000 Höhenmeter haben die Bergjournalisten und Fotografen Iris Kürschner und Dieter Haas auf der Grande Traversata delle Alpi zurückgelegt. Mit beeindruckenden Bildern nehmen sie die Zuschauer mit auf diese Fußreise, geben mit einfühlsamen Portraits auch einen Blick hinter die Kulissen.

Sie besuchen ehemalige Auswanderer, decken eine Goldgräberstadt auf, nehmen an einer historischen Wallfahrt teil, stöbern durch mystische Geisterdörfer, folgen den Spuren der Walser und Waldenser, schwelgen in okzitanischen Spezialitäten, tauchen ein in die Dolomiten von Cuneo, in die Seealpen, wo Sie das Heulen der Wölfe frösteln lässt. Überraschendes wird preisgegeben. Nicht nur die Landschaft erinnert oft an den Himalaya, auch die Lebensweise der Menschen. Wer glaubt, die Alpen zu kennen, wird sich nach diesem Vortrag nicht mehr so sicher sein.