das Bergjahr 2007 neigt sich dem Ende zu.
Ich hoffe, dass es für alle Bergfreunde erfolgreich war bei der
Ausführung ihrer Touren und Reisen. Die Arbeit des Vorstandes kennt
keine Sommerpause, so dass wir aus der Fülle der Aufgaben einige
wichtige Dinge berichten können. Schon im Frühjahr hat der
Vorstand – federführend unser 2. Vorsitzender – nach
Abstimmung mit den Gruppen beschlossen, unsere Vereinszeitschrift „Die
Berge und wir“ attraktiver zu gestalten. Wichtigstes Element ist
dabei die bisher fehlende Farbe. Deshalb werden wir ab Anfang 2008 unser
Heft in Vierfarb-Druck herausbringen. Auch denken wir über neue
Strukturen des Layouts nach, so dass Sie eine freundlichere und modernere
Zeitschrift erhalten werden. Natürlich lebt solch eine Zeitschrift
von Ihren Beiträgen. Mit der Möglichkeit, farbige Bilder wiederzugeben,
erhoffen wir uns nun von Ihnen eine größere Bereitschaft,
eine Auswahl Ihrer vielen schönen Urlaubsbilder zusammen mit einem
für alle interessanten Artikel an die Redaktion einzusenden. Diese
Verbesserung hat natürlich auch ihren Preis. Um die Herstellungs-
und Vertriebskosten nicht zu erhöhen, müssen wir die Anzahl
der Ausgaben von vier Heften pro Jahr auf drei Hefte reduzieren. Wir
gehen davon aus, dass die interessantere Gestaltung Ihnen die etwas
längere Wartezeit auf das nächste Heft erträglich macht.
Der Besitz unserer Hütten erfordert nach wie vor einen wesentlichen
Anteil unserer Arbeitskraft und Zeit. In den letzten Jahren verfolgte
der Vorstand bei der Abwicklung der Aufgaben für unsere Hütten
die Methode des „Nacheinander“. Nach den notwendigen Nachrüstungen
am Niedersachsenhaus, den erforderlichen Verbesserungen auf der Kansteinhütte
und dem notwendigen Verkauf der Torfhaushütte steht nun die Sanierung
des Hannoverhauses im Mittelpunkt der Überlegungen des Vorstandes
der Sektion. Denn in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung
im Jahr 1998 wurde mehrheitlich für den Erhalt der Hütte gestimmt.
Aber die Hütte befindet sich zurzeit in einem so schlechten Zustand,
dass eine Generalsanierung erforderlich ist. Der Vorstand hat in einem
ausführlichen Schreiben an den Hauptverein in München die
Möglichkeiten der Sanierung des Hannoverhauses mit entsprechenden
Kostenermittlungen aufgezeigt und belegt. Da die erste Reaktion auf
das Schreiben nicht den Vorstellungen des Vorstandes entsprach, wurde
das Präsidium des DAV in einem weiterem Schreiben aufgefordert,
klar Stellung zu beziehen zu dem Problem „Sanierung Hannoverhaus“.
Im Juli dieses Jahres fand im Hause des DAV München ein erstes
Gespräch statt, das eine eindeutige, positive Aussage zum Stützpunkt
Hannoverhaus erbrachte: Der Hauptverein München und der Vorstand
der Sektion Hannover erarbeiten bis zum Jahresende 2007 ein gemeinsames
Konzept für die Sanierung. Dies wird in der Mitgliederversammlung
im Mai 2008 vorgestellt. Es ist bis dahin noch ein schwerer Weg, und
ich hoffe, dass wir zu einer tragbaren Lösung kommen. Hierfür
werden wir auch die Solidarität aller am Erhalt des Hannoverhauses
Interessierten nötig haben.
Ich wünsche Ihnen noch schöne Bergtage für den Rest des Jahres!
Mit freundlichen Grüßen
Werner Kamm
1. Vorsitzender
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Deutscher Alpenverein Sektion Hannover e. V. Stand: 14.11.2007 |